Aktuelles und Neuigkeiten

Fischer + Rauch

Zuwachs in der Beratung durch neue Gesellschafterin


[01.01.2021, von Sandra Freudenberg] Ins neue Jahr starten wir mit Verstärkung: Andrea Ruf wird neue Gesellschafterin bei Fischer + Rauch. Wir konnten die für ihre souveräne Beratung und Umsetzung bekannte Führungspersönlichkeit als Partnerin für unser Unternehmen gewinnen. Als Zeichen unseres Vertrauens wurde sie in den Gesellschafterkreis berufen.

"In den vergangenen vier Jahren habe ich als externe Beraterin mit Fischer und Rauch zusammengearbeitet. Gemeinsam haben wir zukunftsweisende Beratungsansätze gefunden, die für kleine Praxen sowie große MVZ nutzbringend wie einfach umsetzbar sind. Dabei hat sich die durchschnittliche Beratungszeit für die Kunden verkürzt. Dass alle Beratungsleistungen, von der Strategie, über die Wirtschaftlichkeitsberechnung, dem Personalmanagement und der Potenzialentfaltung der Struktur bis hin zur Steuerberatung so effizient angeboten werden, ist einzigartig", so die Beraterin.

"Andrea Ruf kennt die Medizinbranche aus der Perspektive einer Führungskraft. Darauf baute sie beständig auf. Sie hat die richtigen Weiterbildungen besucht und ihr Netzwerk ist auf dem neusten Stand" meint Doktor Fischer zum Einstieg der sportbegeisterten Gesellschafterin.

In den vergangen acht Jahren hat Andrea Ruf etlichen Praxismanger*innen und Mediziner*innen bei der Modernisierung ihrer Unternehmen geholfen. "Effizient den Aufgaben unsere Zeit gewachsen zu sein, dazu befähige ich meine Kunden", bringt Ruf es auf den Punkt. Die Schlüsselkompetenzen von Andrea Ruf sind die Verbindung von Einfühlungsvermögen und Methodik. Die Steigerung der Produktivität und schnelle Lösungen sind das Ergebnis. In Zukunft hält Fischer + Rauch für seine Mandanten ein einzigartiges Portfolio an Leistungen bereit. Dazu zählen Organisationsentwicklung, betriebswirtschaftliche Analyse und Kennzahlen, Qualitätsentwicklung und -management, Beratung beim sinnvollen Einsatz digitaler Anwendungen, Personalentwicklung mit zeitgemäßem Coaching, bis zum Notfalltraining für Einrichtungen im Gesundheitswesen. Darüber hinaus beraten wir hinsichtlich strategischer Ausrichtung, Standortentwicklung, Aufbau von MVZs, Praxen und Ärztehäusern und unterstützen Kommunen bei der Lösung der ärztlichen Nachfolgeproblematik.

Andrea Ruf in Zahlen:
  • Personalverantwortung von 120 auf 700 Beschäftigte: Von der Betriebsleitung einer Klinik bis zum Management eines ganzen Klinikverbunds
  • 5 Jahre Betriebsleitung
  • 11 Jahre Stiftungsrätin
  • 8 Jahre selbständige Unternehmensberaterin (FIGIEL-RUF UNTERNEHMENSMANAGEMENT)
  • 134 Beratungskunden
  • Über 25 Jahre Erfahrung im Gesundheitswesen
  • Mentaltrainerin seit 2012
  • 5 Jahre Hintergrund als Mental-Coach, zertifiziert nach Richard Bandler
Ihre Schlüsselkompetenzen:
  • Unternehmensführung
  • Personalführung, Personalentwicklung und -befähigung
  • Qualitätsmanagement
  • Strukturierung
  • Change-Management


Vorgründungscoaching: Dr. Fischer in Beraterdatenbank Bayern gelistet


Der Freistaat Bayern fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) die Finanzierung von Beratungsleistungen für Praxisgründer bzw. Betriebsübernehmer in der Vorgründungsphase. Ziel ist es, die Erfolgsaussichten von Praxisgründungen und Praxisnachfolgen zu erhöhen und nachhaltig zu sichern.

Die Förderung wird in Form eines Zuschusses zu den Beratungskosten gewährt und beträgt bis zu 70% des zuwendungsfähigen Tageshonorars, jedoch max. 800 EUR je Tagewerk. Maximal zehn Tagewerke à acht Beraterstunden werden mitfinanziert. Anträge auf Förderung von Gründungen oder Unternehmensnachfolgen im Bereich der Freien Berufe sind vor Beginn der Beratung zu stellen beim:

Institut für Freie Berufe (IFB) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Abteilung Gründungsberatung

Marienstraße 2
90402 Nürnberg
Hotline (09 11) 2 35 65-27
Tel. (09 11) 2 35 65-0
Fax (09 11) 2 35 65-52
E-Mail: info@ifb.uni-erlangen.de
Internet: http://www.ifb-gruendung.de

Sprechen Sie uns an, gerne unterstützen wir Sie auch bei der Antragsstellung!

Fischer+Rauch als Beratungsunternehmen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle registriert


[03.04.2020] Fischer + Rauch ist beim
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gelistet.

Damit können im Rahmen des Projektes:

„Förderung unternehmerischen Know-hows für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freie Berufe durch Unternehmensberatungen“
Förderzuschüsse erlangt werden.

Dies gilt auch für die Beratung im Rahmen Nachfolgeregelung bei einer  Praxisübergabe oder Praxisübenahme!

Beratungen im Rahmen der Praxisabgabe / Praxisübernahme durch Fischer + Rauch Kompetenz im Gesundhetiswesen sind BAFA/ESF förderfähig.


Die Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows für Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, wurde mit Wirkung zum 03.04.2020 modifiziert.

Besonders von Bedeutung dürften u.a. folgende Änderungen sein:
  • Die betroffenen Unternehmen erhalten einen Zuschuss für eine Beratungsleistung in Höhe von 100 %, maximal jedoch 4.000 Euro, der in Rechnung gestellten Beratungskosten (Vollfinanzierung).
  • Es können von betroffenen Unternehmen bis zur Ausschöpfung der maximalen Zuschusshöhe mehrere Beratungen im Rahmen des neuen Kontingentes beantragt werden.
  • Der Zuschuss wird vom BAFA als Bewilligungsbehörde direkt auf das Konto des Beratungsunternehmens ausgezahlt.
  • Die antragsberechtigten Unternehmen werden daher von einer Vorfinanzierung der Beratungskosten entlastet.
  • Betroffene Unternehmen müssen kein Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner vor Antragstellung führen.
  • Anträge auf Förderung einer Beratung nach diesen Bestimmungen können zunächst bis einschließlich 31. Dezember 2020 gestellt werden.
Eine ausführliche Darstellung zu den Änderungen der Richtlinie finden Sie auf der Homepage www.bafa.de im Merkblatt "Vom Coronavirus betroffene Unternehmen".

Sprechen Sie uns an!
Ihr Ansprechpartner:
Dr. med. Guntram Fischer (MBA): guntram.fischer@fischer-rauch.de
Zentrale: office@fischer-rauch.de

Quereinstieg Allgemeinmedizin


Um den Mangel an Allgemeinmedizinern in ländlichen Bereichen zu beheben, wurde durch die Bundesärztekammer ein Konzept zum Quereinstieg für Fachärzte entwickelt, die einen Wechsel in das Gebiet Allgemeinmedizin planen.

Voraussetzung:
Facharztanerkennung in einem Gebiet der „unmittelbaren Patientenversorgung“.
(Dies umfasst 20 Facharztdisziplinen von Anästhesiologie bis Urologie)

Vorgehen:
  • 24-monatige Weiterbildung in der ambulanten allgemeinärztlichen Versorgung
  • Besuch der 80-stündigen Kursweiterbildung in psychosomatischer Grundversorgung
  • Nachweis des Erwerbs aller Weiterbildungsinhalte nach der aktuellen WB-Ordnung für den FA für Allgemeinmedizin
Fördermöglichkeiten: Die Weiterbildungszeiten für Allgemeinmedizin-Quereinsteiger sind über das „Förderprogramm zur Förderung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin in der ambulanten und stationären Versorgung“ förderfähig.
Interesse? Sprechen Sie uns an!

Datenschutz-Grundverordnung
Handreichung für die Praxis


Was müssen Sie in der Praxis tun:
  • Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten führen
  • Aufstellung der Maßnahmen zum Datenschutz
  • Patienteninformation zum Datenschutz in der Praxis bereitstellen
  • Auftragsverarbeitung: Zusammenarbeit mit Dienstleistern klären
  • Datenschutz-Folgenabschätzung (in Ausnahmefällen)
  • internen oder externen Datenschutzbeauftragten bestellen
  • Einwilligungserklärungen anpassen
  • Datenschutzerklärung auf der Internetseite aktualisieren
weitere Informationen werden von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zur Verfügung gestellt:

KVB Datenschutz

Lehrauftrag an der Hochschule Kempten


(21.7.2020) Dr. Fischer übernimmt seit Sommersemester 2018 einen Lehrauftrag an der Hochschule Kempten im Modul: Einführung in die Gesundheitswirtschaft - Organisation und Finanzierung in der Akutmedizin. 

Seit dem WS 2019/2020 ebenso ein Lehrauftrag an der Fakultät Gesundheit & Informatik im Studiengang Gesundheits- und Pflegeinformatik.

Gesundheitswirtschaft - Vernetzungsarbeit als Zukunftsaufgabe
Eine der zentralen Herausforderungen der Zukunft ist die Vernetzung der Versorgungsstrukturen innerhalb und zwischen Organisationen in der Gesundheits- und Seniorenwirtschaft. Hierfür sind profunde Systemkenntnisse über Organisation und Finanzierung der verschiedenen Leistungsebenen unabdingbar. Auch die zunehmende Digitalisierung im Gesundheitswesen stellt eine große Herausforderung für alle im Gesundheitswesen Tätigen dar.

Hochschule Kempten

MVZ-Gründung durch Kommunen möglich


Durch die Änderung des § 95 SGB V (Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung) im SGB V am 29.3.2017 ist es nun auch Kommunen ermöglicht, durch die Gründung von MVZ in die ambulante ärztliche Versorgung einzugreifen:

§ 95 SGB V Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung
(1a) Medizinische Versorgungszentren können von zugelassenen Ärzten, von zugelassenen Krankenhäusern, von Erbringern nichtärztlicher Dialyseleistungen nach § 126 Absatz 3 oder von gemeinnützigen Trägern, die aufgrund von Zulassung, Ermächtigung an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen, oder von Kommunen gegründet werden; … .“
In Verbindung mit § 105 SGB V ergeben sich besonders für Kommunen in ländlichen Regionen neue Gestaltungsmöglichkeiten um auf den drohenden Ärztemangel zu reagieren.

§ 105 SGB V Förderung der vertragsärztlichen Versorgung
(5) Kommunen können mit Zustimmung der Kassenärztlichen Vereinigung in begründeten Ausnahmefällen eigene Einrichtungen zur unmittelbaren medizinischen Versorgung der Versicherten betreiben. Ein begründeter Ausnahmefall kann insbesondere dann vorliegen, wenn eine Versorgung auf andere Weise nicht sichergestellt werden kann.“ 

Gerne unterstützen wir auch Ihre Kommune bei der Entwicklung zukunftssicherer Versorgungskonzepte – Sprechen Sie uns an!

Aktueller Artikel von Dr. Guntram Fischer in Chirurgenmagazin / BAO Depesche 


(21.7.2020) In der nächsten Ausgabe der Verbandszeitschrift des Berufsverbandes Niedergelassener Chirurgen (BNC) und des Bundesverbandes Ambulantes Operieren (BAO) erscheint ein Artikel von Dr. Guntram Fischer zum Thema:
Praxisabgabe in Zeiten des demographischen Wandels

Wer seine Praxis erfolgreich an eine Nachfolgerin bzw. einen Nachfolger abgeben möchte, sollte sich nicht allein mit betriebswirtschaftlichen Parametern zur Kaufpreisermittlung auseinandersetzen. Wichtig ist auch ein Perspektivwechsel, um die Sicht der Käuferin bzw. des Käufers besser nachvollziehen zu können.
Heft 82 / Jahrgang 14 / Ausgabe 4 - November 2016 / www.bncev.de / www.operieren.de

Kooperation oder Korruption im Gesundheitswesen?


Die Einführung des § 299 a und b im Strafgesetzbuch führte zu einer deutlichen Verunsicherung in der Ärzteschaft, besonders im Hinblick auf die Rechtmäßigkeit der bereits bestehenden Kooperationen im Gesundheitswesen.
Inwiefern sind Belegarzt- oder Honorararztverträge zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern noch rechtens?

Für ärztliche Kooperation galten schon immer Grundregeln der Zusammenarbeit:
So sollten die Handlungsmaximen das Patientenwohl und die Wahrung der ärztlichen Unabhängigkeit sein.

Aus dem Studium der zur Verfügung stehenden Literatur können folgende „Leitplanken“ abgeleitet werden:
Äquivalenz von Leistung und Gegenleistung:
Diese müssen in einem angemessenen Verhältnis zu einander stehen. Als Vergleichsgrößen bieten sich an: EBM, GOÄ, DRG, InEK-Kalkulationen oder Gehaltsvergütungstabellen.
Trennung von ärztlicher Leistung und Zuwendung:
Damit ein Einfluss durch die Vergütung auf das Verordnungsverhalten ausgeschlossen ist.
Transparenz der Finanzflüsse (Dokumentation, Kalkulation):
Ggf. Verträge den Clearingstellen der KV oder der Ärztekammer vorlegen.
Dokumentation aller Formen der Zusammenarbeit:
Kooperationsvereinbarungen schriftlich und vollständig dokumentieren.

Gerne beraten und unterstützen wir von Fischer + Rauch, wenn es um Fragen der Ausgestaltung von Kooperationen sektorenübergreifend oder zwischen verschiedenen Leistungsanbietern im Gesundheitswesen geht.

Unter www.baek.de/faq ist ein Fragenkatalog der Projektgruppe "Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen" der Bundesärztekammer zu finden.